Dass Andalusien zu den beliebtesten Urlaubsregionen Spaniens gehört, liegt nicht nur an den traumhaften Stränden. Bei Sonne satt können Sie im temperamentvollen Süden der Iberischen Halbinsel auch verträumte Dörfer, aufregende Städte und beeindruckende Naturlandschaften erleben.

Provinz Malaga – Andalusien-Urlaub zwischen Bergen und Meer

Marbella
Marbella – Foto: Pixabay CC0, gavilla

Ganze 160 Kilometer windgeschützte Küste machen die Provinz Malaga perfekt für den entspannten Badeurlaub – gerne inklusive Wassersport: Sie haben die Wahl zwischen kleinen Badebuchten und den schier endlosen Sandstränden der traditionsreichen Costa del Sol mit den attraktiven Badeorten Marbella, Torremolinos und Nerja.

Als aktive Familie erkunden Sie im gebirgigen Hinterland vielleicht die Hänge der Sierra de las Nieves, die Karstlandschaft von El Torcal oder die Montes de Malaga. Ausflüge in die wechselvolle Geschichte der Region machen Sie in der quirligen Provinzhauptstadt Malaga oder im bezaubernden Ronda.

Region Cadiz – Karneval und Sherry an der Küste des Lichts

Gibraltar
Gibraltar – Foto: Pixabay CC0, lutz6078

Im Spanienurlaub ein kurzer Abstecher nach Großbritannien? – In der facettenreichen Provinz Cadiz ist das möglich: Machen Sie ganz einfach einen Tagesausflug nach Gibraltar! Soll es an der Südspitze Spaniens – wo der Blick bei klarem Himmel bis nach Afrika reicht – ans Meer gehen, müssen Sie sich entscheiden: Sind Sie eher der sonnenliebende Typ für die Costa del Sol oder freuen Sie sich als Wind- oder Kitesurfer über eine steife Brise, wie sie meist an der ursprünglichen Costa de la Luz weht?

Hauptstadt der Provinz, Cadiz
Hauptstadt der Provinz, Cadiz – Foto: Pixabay CC0, lutz6078

In der Regionalhauptstadt Cadiz pulsiert Tag und Nacht das Leben – besonders, wenn sich die Stadt Ende Februar oder Anfang März anlässlich des größten spanischen Karnevals in eine einzige große Fiesta verwandelt. Im übrigen Jahr hat Cadiz mit Jerez de la Frontera eine starke Konkurrenz: Die schmucke Stadt ist ein Dorado für Sherry-Liebhaber und Pferde-Fans jeden Alters. Bei (Trekking-)Touren durch das gebirgige Hinterland erleben Sie eines der Highlights Andalusiens: die berühmten Weißen Dörfer.

Provinz Sevilla – kulturelles Zentrum Andalusiens

Sevilla
Sevilla – Foto: Pixabay CC0, jackmac34

Das Herz Andalusiens schlägt im Rhythmus des Flamenco in der 700.000-Einwohner-Metropole Sevilla, auch als „Hauptstadt der Tapas“ bekannt. Unbedingt besuchen müssen Sie hier den Königspalast Alcázar, die Kathedrale mit der Giralda und das pittoreske Altstadtviertel Santa Cruz. Der ländliche Teil der Provinz Sevilla lässt sich grob in drei Teile gliedern: Es gibt sonnenverbrannte Ebenen, das fruchtbare Tal des Guadalquivir und die Sierra Morena mit ihren ausgedehnten Eichenwäldern.

Nur wenige Kilometer außerhalb Sevilla entführen Sie die reizvollen Kleinstädte Italica und Carmona mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten in die römische Epoche Andalusiens: Es ist schon beeindruckend, über 2.000 Jahre altes Pflaster zu spazieren …

Im Urlaub in Andalusien im Meer baden und Skifahren? – In der Provinz Granada kein Problem!

Sierra Nevada
Sierra Nevada – Foto: Pixabay CC0, yeraysg

Ihr Must-do für den Urlaub in der Region Granada: die erhabene Alhambra vor den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada fotografieren. Abgesehen von diesem einmaligen Motiv gibt sich auch der Rest der Provinz Granada nicht mit Mittelmaß zufrieden: Rund um den Mulhacèn – der übrigens der höchste Berg auf dem spanischen Festland ist – breitet sich das größte Skigebiet Spaniens aus. Entdecken Sie das beeindruckende Erbe der Mauren oder genießen Sie mit der ganzen Familie an der östlichen Costa del Sol die Freuden des Strandlebens, das hier noch ein bisschen relaxter ist als rund um Malaga.

Provinz Cordoba – Weltkulturerbe und ländliche Idylle

Puente Romano Cordoba
Puente Romano Cordoba bei Nacht – Foto: Pixabay CC0, ID 1204479

Die Mezquita, der Alcazar de los Reyes Cristianos und die Puente Romano – das sind nur einige Highlights der Weltkulturerbe-Stadt Cordoba mit dem eindeutig arabisch geprägten historischen Zentrum. Rund um eine der schönsten Städte Südspaniens breiten sich weite Getreidefelder, Weingärten und Olivenhaine aus: Lebensader der Provinz im Herzen Andalusiens ist der Fluss Guadalquivir.

Für Outdoor-Aktivitäten eignen sich der Naturpark Sierras Subbeticas mit seinen bizarren Kalksteinformationen und über 700 Höhlen und die Sierra de Hornachuelos: Dort können Sie auf mehrere Stauseen Ihr Talent im Wasserskifahren auf die Probe stellen, wandern, klettern, radfahren oder reiten. Oder haben Sie Lust auf eine Kanutour mit Aussicht auf Gänsegeier?

Almeria – das „Afrika Europas“

Costa de Almeria
Costa de Almeria – Foto: Pixabay CC0, enriquelopezgarre

Mit über 3.000 Sonnenstunden hält die Provinz Almeria den spanienweiten Rekord – und versprüht dabei Wildwest-Charme: Die Sierra de Alhamilla, Europas einzige Wüste, diente des Öfteren als Kulisse für Westernfilme und bei Touren durch die karge Landschaft treffen Sie immer wieder auf „echte“ Westerndörfer. Wenn Sie Ihren Urlaub am liebsten mit schwimmen, surfen, tauchen und schnorcheln verbringen, zieht es Sie wahrscheinlich eher an die Costa de Almeria mit oft naturbelassenen weiten Stränden und zahllosen versteckten Buchten.

Provinz Jaen – Oliven über Oliven

Baeza, Jaen
Baeza, Jaen – Foto: Pixabay CC0, MANUEL_MARTINEZ

Aus der Region Jaen stammen etwa 10 Prozent der jährlichen weltweiten Olivenernte – und das sieht man natürlich auch: Olivenhaine bedecken Ebenen und Berghänge soweit das Auge reicht. So reizvoll der Anblick ist – auch die vier Naturparks von Jaen haben viel zu bieten: Zu entdecken gibt es die Mündung des Guadalquivir, verträumte Bergdörfer, urwüchsige Eichenwälder und geheimnisvolle Schluchten und Höhlen. In den Orten Alcaudete, Alcala la Real oder in Jimena tauchen Sie in die Geschichte der Mauren ein. Mit den Renaissance-Perlen Ubeda und Baeza besitzt die Provinz Jaen gleich zwei UNESCO-Weltkulturerbestätte.

Das ursprüngliche Andalusien kennenlernen – am besten in der Provinz Huelva

Nerva, Rio Tinto, Huelva
Nerva, Rio Tinto, Huelva – Foto: Pixabay CC0, IgnacioSastre

Dass Huelva traumhafte kilometerlange Strände an der Costa de la Luz besitzt, scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben: Die Provinz im Westen Andalusiens ist noch immer ein Geheimtipp. Und das auch, obwohl sie mit den Nationalpark Coto de Doñana einen der artenreichsten Naturräume Europas besitzt. Sanddünen, Pinienwälder, Sümpfe und Süßwasserlagunen sind dort Heimat vieler Vogelarten und Wildtiere wie Luchse. Haben Sie die Wanderschuhe im Gepäck, planen Sie wahrscheinlich die ein oder andere Tour durch die gebirgigen Ausläufer der Sierra Morena im Norden von Huelva.

Titelbild: Granada bei Nacht – Foto: Pixabay CC0, ID 1919021

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