Mit weißen Sandstränden und türkisblauem Meer versprüht Sardinien Karibik-Charme – und das nur höchstens zwei Flugstunden von Deutschland entfernt. Bei der Anreise mit dem Auto beginnt der Urlaub schon auf der Fähre … Mit diesen Sardinien Tipps für Familien wird die Insel-Auszeit im Mittelmeer besonders günstig.

1. Ab an den Strand

Grotte auf Sardinien
Grotte auf Sardinien – Foto: Pixabay CC0, Lars_Nissen_Photoart

Sardiniens Küste ist 1.800 Kilometer lang und bietet dementsprechend viel Strandvergnügen. Neben Träumen aus weißem Sand und kristallklarem Wasser sorgen die für Sardinien typischen bizarren Felsformationen für überwältigende Ausblicke. Viele Strände sind vor Wind und Wellen gut geschützt und flach abfallend: endlosen relaxten Strandtagen steht bei Sonne satt also nichts entgegen. Doch wohin soll es gehen? Im Inselnorden vielleicht an den Strand La Ciaccia. Hier genießen Sie Sonne und feinen Sand für lau. Etwas Kleingeld sollten Sie trotzdem mitnehmen: für eine lustige Tour mit dem Tretboot oder ein kleines Eis an der Bikini Strandbar.

Während die Kids an den Bilderbuchstränden Pevero oder Piccolo Pervero nahe Port Cervo im flachen Wasser plantschen, werden Sie bestimmt das ein oder andere Erinnerungsfoto von den imposanten Klippen der Costa Smeralda schießen. An der acht Kilometer langen Costa Rei, die zu den bekanntesten Sardinien Tipps zählt, bekommen Sie mit etwas Glück rosa Flamingos vor die Linse …

Sardinien Strand
Sardinien Strand – Foto: Pixabay CC0, crilaman

2. Kletterpartie zu den Feenhäusern

Die Feenhäuser „Domus de Janas“ bei Lotzorai dienten in der vorchristlichen Zeit der Nuraghen als Grabstätten. Die Ausgrabungsstätte ist frei zugänglich und von verschlungenen Wegen durchzogen: Welche Höhle mag sich wohl hinter der nächsten Biegung verbergen? Für Kinder ist die Erkundung des Geländes ein echtes Abenteuer: Sie können enge Kammern erkunden, über Felsen klettern und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Vielleicht wohnen hier tatsächlich Feen – oder es versteckten sich hier einmal Dinos?

3. Einer der Sardinien Tipps für Tierfans: ein Besuch bei den Wildpferden

Wildpferde im Nationalpark Giara di Gesturi
Wildpferde im Nationalpark Giara di Gesturi – Foto: Pixabay CC0, Walkerssk

Im Nationalpark Giara di Gesturi leben einige der letzten Wildpferde Europas. Die Hochebene liegt im Zentrum Sardiniens und ist daher von vielen Urlaubsorten aus gut zu erreichen. Meist dauert es gerade einmal eine halbe Stunde, bis man bei einer Wanderung über die Hochebene auf die ersten Tiere trifft. Auf Tuchfühlung werden Sie zwar mit den scheuen Cavallini della Giara nicht gehen können, aber aus der Ferne lassen sich die Pferde gut beobachten. Nehmen Sie unbedingt eine kleine Stärkung mit: An den zahlreichen kleinen Seen und unter Korkeichen gibt es viele schöne Picknickplätze.

4. Ausflug nach Orgosolo

Orgosolo Sardinien
Orgosolo Sardinien – Foto: Pixabay CC0, rbtraun

Ein Stadtbummel macht Kindern oft nur mittelviel Spaß – anders ist es in dem kleinen Dörfchen Orgosolo. Dort sind die Fassaden nicht langweilig weiß, sondern von farbenfrohen Wandmalereien und Graffiti bedeckt. Viele davon haben einen politischen Hintergrund oder geben einen Einblick in die Geschichte Sardiniens. Hier kann es noch passieren, dass Sie einen Einwohner mit Esel treffen. Und natürlich gibt es in Orgosolo auch Eis!

5. Sardinien Tipps für schöne Wanderungen

Raus aus der Badehose und rein in die Wander- oder Turnschuhe: es lohnt sich! Gerade im gebirgigen Hinterland gibt es viele attraktive Routen, die durchaus familientauglich sind. So zum Beispiel im Gennargentu Nationalpark: Dort hat ein schöner Spaziergang nahe Oliena die Su Gologone-Quelle zum Ziel und es gibt am östlichen Rand des Nationalparks geheimnisvolle Grotten zu entdecken. Eine schöne Rundtour führt an der Nordküste Sardiniens durch das grüne „Hippie-Tal“ Valle della Luna zum Capo Testa. Ihre Kinder werden es lieben, über die Felsen zu kraxeln. Oben angekommen bietet sich bei gutem Wetter ein fantastischer Ausblick bis zur Nachbarinsel Korsika.

Titelbild: Pixabay CC0, papaveru
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