Nüchtern ausgedrückt säumt die Costa Blanca die spanische Provinz Alicante. 170 Strände machen den 200 Kilometer langen Küstenabschnitt aber zu einer traumhaften Urlaubsregion! Zumal im Südosten Spaniens an 300 Tagen im Jahr die Sonne vom blauen Himmel auf das ebenso blaue Mittelmeer lacht. Den schmeichelhaften Beinamen „Weiße Küste“ hat die Region nicht nur dank ihrer hellen Puderzuckerstränden erhalten. Auch die vielen charmanten Dörfer mit ihren weißgetünchten Häusern standen Pate.

Im Hinterland der Costa Blanca, die von Pilar de la Horadada im Süden bis Dénia im Norden reicht, bildet eine karge Gebirgslandschaft mit zerfurchten Felsen den reizvollen Kontrast zur lieblichen Küstenregion mit ihren üppigen Obstgärten, Mandel- und Orangenhainen. Das wildromantische Landesinnere lädt mit verborgenen Höhlen und Quellen sowie maurischen Burgen zum Entdecken ein!

Anreise – Wie erreichen Sie die Costa Blanca am besten?

Am einfachsten ist die Anreise mit dem Flugzeug. Verbindungen gibt es von vielen deutschen Flughäfen aus und die Flugdauer nach Alicante oder auch Valencia beträgt gerade einmal 2,5 Stunden. Möchten Sie an der Costa Blanca nicht nur relaxte Tage am Strand verbringen, bietet es sich an, für eine flexible Urlaubsgestaltung direkt am Flughafen einen Mietwagen zu reservieren.

Alternativ gibt es aus Deutschland Fernbus-Verbindungen an die Costa Blanca und auch die Anreise mit dem eigenen Auto ist möglich. Die Fahrzeit beträgt allerdings etwa 20 Stunden.

Moraira – Pixabay CC0 @AG-Pics

Beste Reisezeit – Wann am besten Urlaub an der Costa Blanca machen?

Die beliebteste Reisezeit für einen Badeurlaub an der Costa Blanca ist der Hochsommer von Juni bis August. Dann sind Temperaturen von 30 Grad und etwas mehr „normal“. Weht der „Leveche“ von Afrika herüber, klettert das Thermometer mitunter sogar auf 40 Grad. Das Mittelmeer erwärmt sich bei Sonne satt auf angenehme 25 Grad.

Wer mildere Temperaturen bevorzugt, einen Aktivurlaub oder eine Rundreise an der Costa Blanca plant oder gerne entspannt Sightseeing machen möchte, wählt besser das Frühjahr von März bis Mai oder die Herbstmonate September bis November. Dann hat nicht nur die Luft wohltuende 20 Grad, auch herrscht in der Urlaubsregion weniger Trubel und die Preise bewegen sich auf niedrigerem Niveau.

Schöne Orte und Städte – Wohin an der Costa Blanca?

Im Norden begrenzt Denia die Costa Blanca. Die in der Antike von Römern gegründete Stadt war zeitweise Bischofssitz und ein wichtiges maurisches Zentrum. Dank seiner bewegten Geschichte begeistert Denia heute mit einer liebenswerten Altstadt. Zudem ist Denia Tor zum Naturparks Montogo und begeistert mit 20 Kilometern traumhaften Fels- und Sandstränden.

Die größte Stadt an der Costa Blanca ist die quirlige Hafenstadt Alicante mit ihrem malerischen Hafen und der belebten Uferpromenade. Ein Stück ins authentische einheimische Leben eintauchen – das geht am besten im kleinen Viertel Barrio de Santa Cruz mit seinen schmalen Gassen und den ohnehin schon bunten, aber dennoch mit Blumen geschmückten Hausfassaden.

Dass Benidorm einmal ein kleines Fischerdorf war, ist heute nicht mehr zu erkennen. Hier ist in puncto Unterhaltung, Freizeit und Sport unglaublich viel geboten. Wo andernorts von „Hotelbunkern“ die Rede ist, ist Benidorm für seine wirklich beeindruckende „Skyline“ berühmt.

Das beschauliche Gegenstück zu Benidorm ist das Städtchen Altea. Es liegt in einer malerischen Bucht und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Viele historische Gebäude machen Altea zur „Kulturhauptstadt“ der Costa Blanca.

Viele Strände zum Verlieben – Welche sind am schönsten?

Die Costa Blanca hat den perfekten Strand für Sie – egal, ob Sie gerne Wassersport treiben, mit der Familie Badeurlaub machen oder zu zweit Romantik mit Blick aufs Meer genießen möchten.

Hier sind drei Top-Strände der Costa Blanca:

1. Die Playa de Levante ist der Hauptstrand von Benidorm und liegt unterhalb der schicken, von Palmen gesäumten Promenade. Hier können Sie Wassersport-Equipment leihen, jederzeit einen kühlen Drink oder ein Eis bekommen und Rettungsschwimmer sorgen ganzjährig für Ihre Sicherheit – und die Ihrer Kinder. Wie schön, dass es so zu so viel Komfort und Service, weißen Sand und kristallklares Wasser obendrauf gibt!

Benidorm Strand – Pixabay CC0 @FrodeCJ

2. An der Playa Urbanova baden Sie mit Blick auf Alicante. Auch an diesem klassischen spanischen Familienstrand bleiben dank Kinderspielplätzen, Restaurants und Beach-Bars keine Wünsche offen. Das goldgelbe Band aus weichem Sand ist 1,5 Kilometer lang.

Alicante – Pixabay CC0 @HarryFabel

3. Wer es lieber überschaubar mag, ist in der Bucht Platja de la Granadella nahe Javea richtig. Die von hohen Felsen geschützte Bucht mit Kiesstrand hat das Zeug zum Postkartenmotiv und ist perfekt zum Schnorcheln.

Javea – Pixabay CC0 @Javier_RTG

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Costa Blanca – Welche Ausflüge lohnen sich?

Das Hinterland der Costa Blanca braucht sich hinter den Stränden nicht zu verstecken. Wer der Küste im Urlaub an der Costa Blanca für einige Stunden den Rücken kehren kann, durchquert fruchtbare Täler und kann zahlreiche historische Festungsanlagen und andere geschichtsträchtige Bauwerke entdecken. Lassen Sie sich zum Beispiel vom Castillo de Santa Barbara in Alicante oder der Burg von Denia beeindrucken. Die landschaftliche Vielfalt entlang der Costa Blanca prägen unter anderem die Salzseen in Calp, der markante Felsen Penyal d’Ifac und der Palmenhain von Elche.

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