So schön Kreta, Rhodos und Santorin auch sind – warum im nächsten Griechenland Urlaub nicht einmal die ausgetretenen Pfade verlassen und Neuland entdecken? Bei etwa 3.000 Inseln gibt es mehr als genug Auswahl für ganz individuelle Tage am glitzernden Mittelmeer!

1. Chios

Die fünftgrößte griechische Insel trennen nur sechs Kilometer vom türkischen Festland. Warum Chios in der Nordägäis noch immer als Geheimtipp gehandelt wird, ist angesichts der Highlights wie dem gemalten Dorf Pyrgi, den Ausgrabungen von Emporio und seinen pittoresken Windmühlen eigentlich unverständlich. Zumal auf Chios auch in Hülle und Fülle Zitrusbäume gedeihen.

Windmühlen auf Chios – Foto: Pixabay CC0 @moniek58

2. Ikaria

Auf Ikaria tauchen Sie ein ins einfach griechische Inselleben. Dass dieses offensichtlich Körper und Geist gut tut, beweist Ikaria als eine der fünf „Blue Zones“ auf der Erde: Die Insulaner werden überdurchschnittlich alt. Sagenhaft sind auch die Geschichte, die sich um die Ikaria ranken: Hier sollen sich der Geburtsort von Dionysos, dem Gott des Weines, und das Grab des Ikarus befinden. Fraglos gibt es 50 Grad heiße Thermalquellen und schöne Strände.

3. Karpathos

Als zweitgrößte der Dodekanes-Inseln liegt Karpathos zwischen Kreta und Rhodos. Sehr praktisch: Dieser griechische Insel-Geheimtipp verfügt sogar über einen eigenen Flughafen. Unter den zahlreichen traumhaften Stränden von Karpathos wird der Apella Beach, eine paradiesische Bucht mit weißem Sand vor azurblauem Wasser, regelmäßig unter die schönsten Strände der Welt gewählt. Den schönsten Ausblick über die Insel genießen Sie auf dem 1.215 Meter hohen Kali Limni.

Karpathos – Foto: Pixabay CC0 @analogicus

4. Alonissos

Auf Alonissos kann die Seele durchatmen und der Körper neue Kraft tanken. Hier verbringen Sie einen naturnahen Urlaub weit weg von Hotelburgen. Alonissos gehört wie Skiathos zu den Nördlichen Sporaden und mutet mit seinen unberührten Kies- und Sandstränden sowie den Pinienwäldern, die zum Teil bis ans Wasser reichen, sehr ursprünglich an. Besonders paradiesisch ist der Inselsüden mit seinen unzähligen malerischen Buchten und türkisfarbenem Wasser.

5. Amorgos

Die östlichste der Kykladen ist eine wilde Schönheit mit einer dramatischen felsigen Küstenlinie. Was erwartet Sie auf diesem Insel-Juwel? Eine raue Gebirgslandschaft für unvergessliche Trekkingtouren, kleine weiße Dörfer mit Bougainvilleen im Gassenlabyrinth und verschwiegene Sandstrände. Und natürlich das einzigartige, an den Fels „geklebte“ Kloster Panagia Chozoviotissa.

Amorgos – Foto: Pixabay CC0 @olleaugust

6. Syros

Syros ist nicht ganz so „typisch griechisch“: Im Hauptort Ermoupoli mit seinen vielen kulturellen Angeboten weht fast schon italienisches Flair durch das urbane Stadtbild mit Strandpromenade und belebten Einkaufsstraßen. Aber natürlich gibt es auch wunderschöne Strände und viel unberührte Natur. Damit ist Syros ohne Frage eine Insel der Kontraste

7. Koufonisia

Wenn man es genau nimmt, ist Koufonisia nicht eine Insel, sondern besteht aus drei Teilen. In jedem Fall ist der Mini-Archipel das richtige Ziel, wenn Sie ein paar Tage Abgeschiedenheit und authentisches Inselleben suchen. An den strahlend weißen Stränden gibt es schon einige wenige Strandbars. Diese bieten aber nur die Basics wie Frappé und ein bisschen Schatten. Ein Auto brauchen Sie hier nicht. Die Wege sind kurz oder Sie nehmen ein Wassertaxi.

8. Tilos

Nur acht Kilometer von Rhodos entfernt, ist Tilos ein beliebtes Ziel für einen nachhaltigen und bewussten Urlaub. Schließlich wird Umweltschutz auf der „grünen Insel“ großgeschrieben. Hier gedeihen seltene Orchideenarten und die Chance, bei Ausflügen in die Hügel und Ebenen Rebhühner oder Adler zu sehen, ist groß. Aber auch historische Stätten lohnen einen Besuch. Für einen rundum entspannten Urlaub sorgen einige schöne Strände, darunter der fast zwei Kilometer lange Sandstrand an der Küste von Erystos.

9. Symi

Hafen Symi – Foto: Pixabay CC0 @dimitrisvetsikas1969

Symi ist eine weitere „Nachbarin“ von Rhodos. Die Dodekanes-Insel versetzt ihre Besucher vor allem durch ihre Hafeneinfahrt in Staunen: Die scheinbar perfekt arrangierte Szenerie scheint einem Gemälde entsprungen zu sein. Die meisten Gäste der Insel sind Tagesgäste, so dass sich am Abend wohltuende Ruhe einstellt. Hier lässt sich das griechische Inselleben in vollen Zügen genießen. Ein Must-see ist das versteckte Kloster Panoarmitis.

10. Euböa

Unglaublich, aber wahr: Obwohl Euböa als zweitgrößte griechische Insel mit zwei Brücken mit dem Festland verbunden ist, ist sie bisher vom Massentourismus nicht entdeckt worden. Ihre Fans vergleichen sie auch gerne mit Griechenland im Miniaturformat: Hinter der 900 Kilometer langen Küstenlinie harmonieren Berge, dichte Wälder, traditionelle Dörfer, die quirlige Hauptstadt Chalkida und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

11. Kastelorizo

Kastelorizo liegt weit weg von den anderen griechischen Insel nur 3 Kilometer vor der türkischen Küste. Dank der abgeschiedenen Lage konnte sich Kastelorizo seine Ursprünglichkeit bewahren. Mit etwas Glück beobachten Sie hier Robben und Meeresschildkröten. Ebenso faszinierend ist das vormittägliche Lichtspiel in der Blauen Grotte. Und genau so fotogen sind die bunten Häuser in der kleinen Stadt Megisti.

12. Paxos

Paxos – Foto: Pixabay CC0 @conolan

Um das kleine Paxos windet sich eine Episode der griechischen Mythologie: Poseidon soll Paxos mit seinem Dreizack von Korfu abgespalten haben, um sich einen verschwiegenen Ort für Schäferstündchen zu schaffen. Paxos ist ein bisschen grüner als viele andere griechische Inseln und zwischen stolzen Zypressen breiten sich Olivenhaine aus. Mit Loggos besitzt Paxos ein malerisches Hafenstädtchen.

13. Samothraki

Ganz im Norden der griechischen Inselwelt besitzt Samothraki ein gebirgiges Herz voller wunderschöner Wasserfälle. Das unbeschwerte Lebensgefühl an den paradiesischen Stränden und auf den Campingplätzen der Insel hat Samothraki auch den Beinamen „Insel der Hippies“ eingebracht.

14. Thassos

Das überraschend vielfältige Thassos mit seinen ausgedehnten Wäldern ist Trekking-Paradies, mit seinen langen Sandstränden aber auch Badeparadies. Nur wenige Besucher haben bisher die antiken Ausgrabungen und Sehenswürdigkeiten rund um die Inselhauptstadt Limenas entdeckt. Sich im Meerwasser erfrischen – das geht nahe Astris auch in einem natürlichen Felsenpool, der einzigartigen Lagune Giola.

15. Kea

Dank der Nähe zum Festland ist Kea gut zu erreichen. Dennoch sind es bisher vor allem Griechen, die für eine ruhige Auszeit auf die noch unbekannte Kykladen-Insel kommen. Vielerorts führt der Weg zum Strand vorbei an jahrhundertealten Eichen. Dort angekommen, fällt spätestens beim Blick auf das smaragdgrüne Wasser jeglicher Stress von Ihnen ab. Im Inselinneren gedeihen in den Tälern zwischen den steinigen Hügeln Obst, Oliven und Wein.

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