Gerade noch rechtzeitig zur Sommersaison ist Urlaub an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern wieder möglich. Ein bisschen anderes als gewohnt werden die Ferien in Warnemünde oder auf Rügen aber sein. Wie zu Hause, gilt es einige Corona-Regeln zu beachten. Die frische Seeluft schmeckt jedoch so köstlich wie immer und auch das Glitzern des Meeres hat in den letzten Monaten nichts von seiner Faszination verloren.

Was geht und was geht nicht im Urlaub an der Ostseeküste?

1. Maske dabei?

Mund-Nase-Bedeckung – Foto: Pixabay CC0, leo2014
Mund-Nase-Bedeckung – Foto: Pixabay CC0, leo2014

Auch in Mecklenburg-Vorpommern gilt in Geschäften sowie im ÖPNV die Maskenpflicht. Ob bei einer Busfahrt über Rügen, im Supermarkt oder auf der Suche nach Souvenirs in der maritimen Altstadt von Warnemünde – ohne Mund-Nase-Bedeckung geht es nicht.

2. Abstand halten

Abstand halten!
Abstand halten! – Foto: Pixabay CC0, geralt

Wie im Alltag zu Hause gilt auch in den beliebten Urlaubsorten am Meer das 2-Meter-Abstandsgebot. Um Engpässe zu vermeiden, wurden beispielsweise für beliebte Strandübergänge vielerorts Einbahnstraßenregelungen entwickelt. Wem es auf der belebten Strandpromenade zu eng wird, sollte auf Entdeckungstour gehen. Auf Rügen und rund um Warnemünde gibt es viele wunderschöne Fleckchen am Meer, wo Sie die Aussicht aufs Wasser ganz ungestört genießen können.

3. In der Unterkunft

Ferienwohnung Lotsenhaus in Warnemünde
Ferienwohnung Lotsenhaus in Warnemünde – Foto: InterDomizil GmbH

Um das Infektionsrisiko in Hotels und Ferienwohnungen möglichst zu minimieren, liegen dort keine Utensilien aus, die von vielen Menschen angefasst werden und sich schlecht reinigen lassen. Dazu gehören unter anderem Zeitungen im Foyer oder die gewohnten Informationsmappen auf den Zimmern. Während sich ein Urlaub in einer Ferienwohnung ansonsten wie gewohnt gestalten lässt, müssen Sie in Hotels mit deutlichen Einschränkungen des üblichen Angebots rechnen. Unter anderem gibt es kein Frühstücksbuffet und auch der Wellnessbereich ist vielerorts noch nicht zugänglich.

4. Ins Restaurant – am besten mit Reservierung

Covid-19 Restaurant Regeln
Covid-19 Restaurant Regeln – Foto: Pixabay, CC0, neshom

Einen tollen Urlaubstag mit einem gemütlichen Restaurantbesuch ausklingen lassen – das ist in Mecklenburg-Vorpommern wieder möglich. Freuen Sie sich daher darauf, sich mit maritimen Spezialitäten kulinarisch verwöhnen zu lassen. Möchten Sie allerdings mit der netten Familie aus der benachbarten Ferienwohnung essen gehen, müssen Sie beachten, dass pro Tisch maximal sechs Personen erlaubt sind. Eine Reservierung ist nicht zwingend vorgeschrieben. Angesichts der begrenzten Kapazitäten der Restaurants aufgrund der Abstandsregeln wird sie aber dringend empfohlen.

5. Freizeitgestaltung – hauptsächlich in der Natur

Strandkorbplatzierung auf Rügen
Strandkorbplatzierung auf Rügen – Foto: InterDomizil GmbH

Einen prall gefüllten Veranstaltungskalender wie in den letzten Jahren wird es in diesem Sommer an der Ostseeküste und auf den Inseln nicht geben. Unter Berücksichtigung der geltenden Regeln werden nach und nach aber wieder diverse Sportangebote an den Stränden organisiert. Freibäder sind in Mecklenburg-Vorpommern seit dem 25. Mai wieder geöffnet. Und die Ostsee lädt ohnehin zum Relaxen ein. Viele Strände sind bereits wieder bewacht und unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygieneregeln dürfen Sie ganz unbeschwert am Wasser entlang spazieren gehen oder ein Sonnenbad nehmen. Die Strandkörbe wurden mit der nötigen Distanz zueinander platziert und werden vor Benutzung desinfiziert. Um die Kontakte zu anderen Strandgästen zu minimieren, verbietet Binz beispielsweise das Ablegen von Handtüchern, Schwimmhilfen und Co. zwischen den Strandkörben. Keinen Gedanken an Corona-Verhaltensregeln müssen Sie bei ausgedehnten Wanderungen durchs grüne Hinterland oder bei aussichtsreichen Radtouren verschwenden.

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