In nur 24 Stunden Warnemünde mit all seinen Facetten kennenlernen? Das geht – und endet nicht selten in einer Liebe auf den ersten Blick. Das Seebad zeigt sich zu jeder Jahreszeit von seiner besten Seite. Buchen Sie eine gemütliche Unterkunft – am besten mit Blick aufs Wasser – und die kurze Auszeit vom Alltag kann beginnen! Für maximale Entschleunigung fahren Sie mit dem Zug bis nach Rostock und das letzte Stück nach Warnemünde mit der S-Bahn.

1. In 24 Stunden Warnemünde entdecken: zuerst ganz beschaulich auf dem Schiff

Alter Strom Warnemünde
Alter Strom Warnemünde – Foto@InterDomizil GmbH

In Warnemünde angekommen, verschaffen Sie sich zuerst bei einer gemütlichen Hafenrundfahrt einen Überblick. Mit einer frischen Brise in der Nase schippern Sie über den „Alten Strom“ mit seinen traditionellen Fischkuttern, vorbei an den Kreuzfahrtschiffen am Passagierkai und dem Yachthafen von Warnemünde und lassen sich vom gigantischen Überseehafen beeindrucken. Die Kapitäne der Ausflugsschiffe spinnen dabei fleißig Seemannsgarn und wissen mit zahlreichen Anekdoten Groß und Klein auf das Beste zu unterhalten.

Die Alternative zu einer Hafenrundfahrt ist eine Schiffsbesichtigung der AIDA – vorausgesetzt, es liegt gerade ein Kreuzfahrtschiff an der Mole. Lernen Sie bei einem geführten Rundgang die Raffinessen des Luxusdampfers kennen und testen Sie, was die Bordküche zu bieten hat. Oder möchten Sie sich an Bord im Day-Spa verwöhnen lassen?

2. Vor der Mittagspause hoch hinaus

Teepot und Leuchtturm Warnemünde
Teepot und Leuchtturm Warnemünde – Foto@InterDomizil GmbH

Wieder an Land, ist es Zeit für eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Warnemünde: Unübersehbar reckt sich der 37 Meter hohe Leuchtturm direkt am Strand in den Himmel. 135 Stufen sind zu überwinden, um eine sagenhafte Aussicht über die Ostsee, Warnemünde und die nahe Hansestadt Rostock zu genießen. Knurrt Ihnen nach dem Abstieg der Magen, ist das kein Problem: Direkt neben dem Leuchtturm lädt an der Promenade der Teepott zu einer Pause ein: Das futuristisch anmutende Gebäude aus DDR-Zeiten beherbergt neben einem Café mehrere Restaurants und eine Cocktailbar.

3. Jetzt geht’s an den Strand

Warnemünder Strand
Warnemünder Strand – Foto@InterDomizil GmbH

Nach der willkommenen Stärkung zieht es wahrscheinlich nicht nur Ihre Kids mit aller Macht an den Strand. 24 Stunden in Warnemünde zu verbringen, ohne einmal die Füße in den weichen Sand gesteckt zu haben: undenkbar! Über 15 Kilometer zieht sich der breite Strand an der Ostsee entlang. Je nach Wetter und persönlichen Vorlieben relaxen Sie dort beim Spazierengehen, im FKK-Abschnitt, am Hundestrand oder beim Drachensteigen.

4. Zeit für’s Abendessen

Macht die Sonne dann Anstalten, im Meer zu versinken, wird es Zeit für ein gemütliches Abendessen, zum Beispiel im „Zwanzig 12 – am Strom“. Das Lokal liegt ein wenig versteckt in einer Seitenstraße nahe dem Alten Strom. Die Suche lohnt sich aber: Hier können Sie in Burgern mit Süßkartoffelpommes und Steaks plus Ofenkartoffel schwelgen und den Tag bei einem kühlen Bier oder Cocktail Revue passieren lassen.

5. Maritimes Flair auf dem Fischmarkt atmen

Werden Sie am nächsten Morgen schon früh von Möwenrufen aus den Federn geholt, ist das die ideale Gelegenheit, um vor Ihrer Abreise noch über den Warnemünder Fischmarkt zu bummeln: Bei Tagesanbruch bringen die Fischer ihren frischen Fang an Land und verkaufen ihn direkt von Bord. Nehmen Sie doch einen geräucherten Fisch mit, um die 24 Stunden in Warnemünde zu Hause zumindest kulinarisch zu verlängern. Und wagen Sie unbedingt ein typisches Warnemünder Frühstück. Sie werden sehen: Für das erste Fischbrötchen des Tages ist es nie zu früh!

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