Griechenland zählt zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen. Das Land weiß mit einer außergewöhnlichen Vielfalt zu beeindrucken. Die griechischen Inseln sind im Sommer die Top-Adresse für Badeurlauber. Im Herbst kommen die Hotspots zur Ruhe. Bei milden Temperaturen sind vielfältige Aktivitäten möglich. Erleben Sie die Inselwelt von ihrer ursprünglichen und unberührten Seite.

Wo der Sommer den längeren Atem hat

Schmuddelwetter in Deutschland? Dann kommt ein Abstecher auf die griechischen Inseln gerade recht. Bis in den November hinein sind Temperaturen um 20 Grad Celsius die Regel. Möchten Sie den Sommer einfach verlängern und Sonne tanken, dann sind die Inseln Ihr Reiseziel. Unter Sonne und blauen Himmel mischen sich in der Nebensaison auch hin und wieder Schauer. Vergessen Sie nicht, den Regenschirm einzupacken und sich für den Abend im Freien eine Jacke mitzunehmen.

Ruhe genießen und relaxen

Wenn Sie Kreta oder Santorin von einem Aufenthalt in der Hochsaison kennen, werden Sie wissen, wie voll es im Sommer auf den Inseln wird. Im Herbst bietet sich Ihnen ein ganz anderes Bild. An den Stränden und in den engen Gassen der Altstädte kehrt Ruhe ein. Damit haben Sie freien Blick auf die authentische, die ursprüngliche Seite der Inseln. Sie müssen nicht mehr um einen Badeplatz am Strand kämpfen oder sich in lange Warteschlangen vor den Sehenswürdigkeiten einreihen. Lehnen Sie sich einfach zurück und genießen Sie die Ruhe.

Die Schönheit der Natur erleben

Nach dem Sommer werden die griechischen Inseln noch schöner. Das satte Grün der Pflanzen bietet einen stimmungsvollen Kontrast zum Blau von Meer und Himmel. Erleben Sie malerische Sonnenuntergänge und seien Sie bei der Olivenernte live dabei. Der Herbst ist die beste Jahreszeit, um die natürliche Schönheit der griechischen Inseln zu erleben.

Kreta: Vielfalt auf der größten Insel Griechenlands entdecken

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Im Sommer ist Kreta eine Touristen-Hochburg. Wenn die Urlauber gehen, wird es ruhiger, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sind nicht mehr überfüllt und die Preise sinken. Nicht verzichten müssen Sie auf angenehme Temperaturen. Bei Werten um 25 Grad Celsius können Sie auch im September und Oktober noch baden und die Natur auf vielfältigen Ausflügen und sportlichen Aktivitäten genießen.

Im Oktober beginnt auf der Insel die Wein- und Olivenernte. Vielerorts öffnen Weingüter ihre Pforten und Sie können an Verkostungen teilnehmen. Der Herbst eignet sich auch für Stadtbesichtigungen. Versäumen Sie nicht einen Abstecher nach Chania, dem „Venedig des Ostens“. Der Osten der Insel offenbart das authentische Griechenland. Genießen Sie die Küche und Gastfreundschaft der Bewohner.

Herbstzeit ist Wanderzeit. Auf Kreta kann der Nationalpark Samaria-Schlucht Spaziergängern empfohlen werden. Einen reizvollen Blick auf das herbstliche Kreta bietet sich Ihnen auf dem Gipfel des Psiloritis, des höchsten Inselberges.

Kulturliebhaber müssen im Herbst nicht lange anstehen und können den antiken Palast von Knossos, das Kloster Arkadi oder das Kastell Frangokastello ganz unbeschwert in Ruhe besichtigen.

Rhodos: Kultur und Erholung

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Mit etwa 300 Sonnentagen jährlich gehört die Insel Rhodos zu den sonnigsten Reisezielen in Europa. Während in Deutschland längst die Blätter fallen und die Temperaturen sinken, bietet Rhodos im Oktober bei Temperaturen um 25 Grad Celsius bis zu acht Sonnenstunden. Die Wassertemperaturen liegen bei angenehmen 23 Grad Celsius.

Ferien auf Rhodos lassen sich im Herbst besonders abwechslungsreich gestalten. Sie können entspannte Strandtage verbringen, Wanderungen unternehmen oder sich die Sehenswürdigkeiten der Insel anschauen. Während auf den kleineren Inseln zum Saisonende viele Hotels, Tavernen und Geschäfte schließen, bleiben die touristischen Einrichtungen auf Rhodos oder Kreta länger geöffnet.

Wenn in Rhodos-Stadt nach dem Sommer Ruhe eingekehrt ist, lohnt ein Rundgang umso mehr. Schlendern Sie durch die Gassen der historischen Altstadt und besichtigen den Großmeisterpalast und die Akropolis. An der Ostküste gehört das weiße Dorf Lindos zu den beliebtesten Zielen. Die engen Gassen werden von weißen Häusern gesäumt und bieten abseits des Massentourismus die besten Eindrücke und Fotomotive.

Kos: die Heimat der Pedalritter

Aktivurlauber sind im Herbst auf Kos genau richtig. Die Fahrradinsel Griechenlands bietet im September noch Temperaturen bis 30 Grad Celsius. Auch im Oktober und November erwarten Sie milde Temperaturen, leere Strände und vielfältige Möglichkeiten aktiver Erholung.

Die flachen Landschaften im Inselnorden eignen sich für entspannte Radtouren für die ganze Familie. Etwas anspruchsvoller gestalten sich Touren zu den Bergdörfern Pyli und Zia. Sie werden mit einem fantastischen Ausblick belohnt.

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Das Mittelmeerklima auf Kos sorgt dafür, dass Sie auch im Herbst noch einen Strandurlaub einplanen können. Am flach abfallenden Sandstrand von Gra Tigaki Beach fühlt sich die ganze Familie wohl. Im Inselsüden können Sie am Paradise Beach ganz entspannt schwimmen. Wer sich nach einem Stadtbummel in Kos-Stadt im Meer abkühlen möchte, kann dies am Lambi Beach tun. Auch im Herbst haben die meisten Tavernen auf Kos noch für Besucher geöffnet. Am Mastichari Beach können Sie sich frischen Fisch direkt am Meer servieren lassen.

Bergwanderungen im Dikeos-Gebirge sind bei angenehm milden Temperaturen im Herbst einfach zu bewältigen. Ist der Sommer vorbei, werden Besuche der Embros-Therme im Inselsüden immer beliebter. Bäder im 50 Grad heißen schwefelhaltigen Wasser lassen Sie nicht nur ins Schwitzen kommen, sondern sind auch eine Wohltat für die Muskeln.

Samos: die grüne Idylle der Ägais

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Auf Samos finden Naturliebhaber im Herbst ihre Genussmomente. Ende Oktober wirkt das Eiland fast verlassen. Nur etwa 2.000 Einwohner verbringen den Winter auf der Insel. Samos ist die östlichste griechische Insel und liegt nur wenige Kilometer vor der türkischen Küste. Das Klima ist ausgesprochen mild und im Herbst gleicht Samos einem Blütenmeer.

Beinahe ganzjährlich herrscht auf Samos Badewetter. Wanderungen durch die unberührte Natur sind im Herbst ein wahrer Geheimtipp. Bahnen Sie sich den Weg durch alte Olivenhaine und erklimmen Sie den Gipfel des Vigla. In 1.400 Metern Höhe bietet sich Ihnen ein traumhafter Blick auf die Ägais. Durch malerische Schluchten und vorbei an uralten Klosteranlagen gelangen Sie zu idyllischen und menschenleeren Traumstränden.

Santorin: Tanz auf den Vulkan

Bild von Michelle Maria auf Pixabay

Santorin hat sich vom Supervulkan zum touristischen Hotspot gewandelt. Der Kraterrand ragt noch heute aus dem Meer. Auf den Bergen erfüllen die weißen Städte das Auge. Die fruchtbare Vulkanerde hat auf Santorin eine üppige Vegetation, die im Herbst nichts von ihrer Schönheit verloren hat entstehen lassen.

Spazieren Sie über die leeren Strände und Sie haben dabei sogar die Wahl, welche Farbe des Sandes Sie bevorzugen. Die Palette reicht von Rot, Weiß und Goldgelb bis hin zu Schwarz. Der Herbst ist Wanderzeit. Empfohlen werden kann die Strecke zum Kraterrand von Fira. Herbstliche Idylle lässt sich in den malerischen Bergdörfern Megalochori oder Pyrgos erleben. Ein stimmungsvoller Sonnenuntergang am Nordkap der Hauptinsel Thira rundet Ihren Herbsturlaub auf den griechischen Inseln ab.    

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