Türkei „1001 Nacht“ – im Land der fliegenden Teppiche und Bazare

19. August 2013 | Von | Kategorie: Ortsbeschreibungen, Türkei

„1001 Nacht“ steht für farben-, formen-, fantasie- und handlungsreiche Erzählungen, von prächtigen Palästen und üppigen Gärten, von Bazaren, von fliegenden Teppichen, bösen Magiern und guten Geistern, schönen Prinzessinnen und abenteuerlichen Reisen über weite Meere und ganze Kontinente.

Kurzum, es steht für die Türkei.

Die Türkei bietet eine traumhafte Mischung aus orientalischem, antiken Flair und der europäischen Moderne. Zusammengehalten durch den Bosporus – der Fluss der den asiatischen und den europäischen Teil verbindet. Die Magie dieses Urlaubslandes geht einher mit den Vorzügen der geografischen Lage, den verschiedenen Klimazonen und der sehr guten Verkehrsanbindung. Denkt man an die Türkei, fallen einem sofort die abwechslungsreichen Landschaftsbilder ein. Eine sich über insgesamt 7500km lang erstreckende Küstenregion mit den türkisfarbenen Sandstränden der Ägäis oder der Riviera im Mittelmeer sind die eine Seite. Die zahlreichen Hochgebirgslandschaften, zum Beispiel in Ostanatolien, mit dem Ararat, der mit seinen 5137m zu den höchsten Bergen der Türkei zählt, die andere. Die verschiedenen klimatischen Verhältnisse sprechen ebenfalls für sich, denn diese laden ganzjährig zu den unterschiedlichsten, Aktivitäten ein. Der Reisende kann sich entscheiden zwischen Badeurlauben, begünstigt durch die heißen Temperaturen im Süden oder den gefestigteren Temperaturen im anatolischen Hochland die besonders für Wanderer attraktiver erscheinen. An Kultur und Architektur mangelt es diesem sagenhaft, schönem Land ohnehin nicht, denn zahlreiche antike Stätten wie Troja, Ephesos oder Pergamon – um nur einige zu nennen –  sind hier zu finden. Und auch die Moderne hält Einzug in dieses Land und findet seinen Höhepunkt, gepaart mit alter Tradition, in den Metropolen Istanbuls oder der Hauptstadt Antalya.

Um einen Einblick in die individuelle Reisegestaltung zu geben, empfehlen wir folgende Reisetipps, zum Beispiel mit weg.de

Schwarzmeerküste & Anatolien:

Dieser Teil der Türkei gehört eher zu den ruhigeren, weniger touristisch erschlossenen Regionen. Hier fühlt sich wohl, wer das Abenteuer und die Natur sucht, die Berglandschaften und die Weite liebt.

Trabzon und Umgebung, das bedeutet historische Bauten wie die byzantinische Sophienkirche oder das in eine Felswand eingelassene Kloster Macka Sümela. Weitere Bauten findet man z.B. auch in Giresun, Sile, Amasya, Sinop und Kilyos – diese Städte bieten darüber hinaus auch die typischen Schwarzmeerbäder, die für die Türkei bekannt sind. Besonders zu erwähnen gilt hier auch die Stadt Safranbolu (Karabük) – dieses kleine Städtchen steht, durch die Stadtstruktur und der Fachwerkhäuser aus osmanischen Zeiten, komplett unter Denkmalschutz und zählt mit zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten.

Ägäis – Marmaris:

Wer das Highlight der Sandstrände sucht, muss nach Marmaris. Wenige Kilometer trennen diese von Pinienwäldern und Bergen umrahmte Küstenstadt von der griechischen Insel Rhodos.

Die bezaubernde Strandpromenade vor Ort ist sagenhafte 11 Kilometer lang und verführt mit romantischen Restaurants, gemütlichen Cafés  sowie zahlreichen Tavernen. Ein weiteres Highlight sind die engen Gässchen die in die Altstadt führen, die von einer mittelalterlichen Festung und einem traditionellen Bazar umgeben ist.

Istanbul:

Wer sich hier auf der asiatischen Stadtseite bewegt, sollte einmal das Çengelköy aufsuchen. Dies ist ein kleines, verwunschenes Viertel mit einem außergewöhnlichen Blick auf die Bosporus Brücke – das Bindeglied der beiden Kontinente. Bezeichnend für dieses Viertel sind auch die Teegärten. Diese sind kleine versteckte aber einladende Orte vorzugsweise unter Bäumen, unter welchen meist immer eine frische Brise weht.

Türkische Tapas bedeuten „Mezes“ und sind kleine Häppchen bestehend aus Gemüse, Meeresfrüchten und Fleisch. Mit diesen lässt sich ein Abendessen wunderbar in die Länge ziehen und mit Raki oder Wein herrlich kombinieren – diese sind landestypisch und es gilt für den Urlauber herauszufinden, wo es die leckersten gibt.

Was natürlich nicht fehlen darf, ist der Besuch eines Bazars. Den lebhaftesten Straßenmarkt findet man in Beşiktaş-Fischmarkt. Dieser Stadtteil ist eher ein Wohn- und Gewerbeviertel und fernab von touristischen Attraktionen. Aber wer einmal abtauchen und sich wie ein Einheimischer fühlen möchte ist hier genau richtig. Eine besondere Atmosphäre bietet dieser im Jahre 2008 renovierte Bazar am Abend, wenn die schweren Betonkonstruktionen und die Glühbirnen, die von der Decke hängen einen besonderen lebhaften Charme in dieses urige Viertel bringen.

 

 

Schlagworte: , ,

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.