Von Garz bis zu den Feuersteinfeldern (Rügen)

11. September 2012 | Von | Kategorie: Deutschland, Reiserouten

Streckenverlauf:
(1) Garz – (2) Putbus – (3) Sellin – (4) Feuersteinfelder von Neu Mukran

Streckenmarkierung:
Straßentour

Dauer:
Je nach Aufenthaltsdauer

Entfernung (hin und zurück):
32 Kilometer

Rügen bietet den Urlaubern ein vielfältiges Angebot. Sandstrände, wunderschöne Natur sowie viele Sehenswürdigkeiten und Erlebnisangebote.

Der Weg nach Rügen führt über den Rügendamm in das Ostseebad Sellin. Die Strecke ist besonders durch die typisch deutschen Alleenstraßen gekennzeichnet. Ein kleiner Abstecher nach Garz ist lohnenswert. Garz ist die älteste Stadt auf Rügen und beherbergt ein Museum über den berühmtesten Sohn der Insel, den Schriftsteller Ernst Moritz Arndt.

Seebrücke Sellin – Foto: Pixabay, CC0

Von hier aus geht es weiter Richtung Putbus. Die frühere Residenzstadt des Fürsten mit ihren zahlreichen weißen Gebäuden ist im Laufe der Jahrzehnte zu Rügens Kulturhochburg geworden. Kunstgalerien, das Theater und die Putbus-Festspiele haben hierzu beigetragen.

Wenn man Putbus hinter sich lässt nähert man sich schon Sellin. Kurz vor Sellin, nahe dem kleinen Ort Lancken-Granitz, kann man mehrere Hühnengräber aus der Steinzeit bewundern.

In Sellin endlich angekommen kann man sich erstmal auf Erkundungstour begeben. Für einen Gang durch die Stadt eignet sich die Wilhelmstraße mit ihren stattlichen Bauten aus der Gründungszeit. Zusätzlich ist ein Besuch im Bernsteinmuseum und der Strandpromenade empfehlenswert.

Wer die Tour fortsetzen möchte, sollte weiter in Richtung Baabe reisen. Hier trifft man auf lange Sandstrände, die förmlich zum Baden einladen. Eine Möglichkeit die Landschaft und die Natur zu genießen ist die Baaber Heide. Bei einem Spaziergang durch die Baaber Heide eröffnet sich einem die große Vielfalt an Flora und Fauna auf Rügen.

Von Baabe geht es weiter in Richtung Göhren. Ähnlich wie in Putbus sind hier alte Villen und Museen zu bestaunen. Viele Museen widmen sich dem Thema Leben und Kultur der Mönchguter Bauern und Fischer.

Als nächstes steht die Kreisstadt Bergen auf dem Plan. Von hier aus kann man den Jasmunder Bodden erkunden, die kunstvolle Marienkirche besichtigen oder die Uhr an der Nordseite des Kirchturms bestaunen. Diese berechnet nämlich 61 Minuten für eine Stunde.

Von Bergen führt der Weg über Zirkow nach Binz. Zirkow ist ein altes Bauerndorf, in dem man das bäuerliche Leben des 18. Jahrhunderts beobachten kann. Zwischen Zirkow und Binz liegt eine der großen Sehenswürdigkeiten von Rügen, das Jagdschloss Granitz. Das Bauwerk zieht jährlich mehr als 200.000 Besucher an, die unter Anderem den großen Marmorsaal oder die Trophäensammlung bestaunen.

Binz ist der größte Badeort Rügens und bietet den Besuchern alles, was das Urlauberherz begehrt. Alte Villen und Häuser im Stil der Bäderarchitektur, attraktive Badestrände für Urlauber und weltberühmte Gemälde im sogenannten Fälschermuseum. Wer den Abend gemütlich ausklingen lassen möchte, kann bei entspannter Atmosphäre über die Strandpromenade flanieren und sich in einem der vielen Restaurants oder Cocktail-Bars niederlassen.

Wer noch weiter reisen möchte, kann die Tour weiter nach Prora fortsetzen. Prora ist durch seine riesige Ferienanlage bekannt geworden, welche durch die Nationalsozialisten gebaut wurde. Mittlerweile sind in der einstigen Ferienanlage und dem längsten Bau Europas verschiedene Museen eingerichtet.

Als letzter Punkt auf der Reise stehen die Feuersteinfelder von Neu Mukran. Die Feuersteinfelder sind das größte unter Naturschutz stehende „Steinerne Meer“. Die Steine wurden durch mehrere Sturmfluten (vor ca. 3500 bis 4000 Jahren) an diesem Ort abgelagert.

buntes Treiben in Baabe, wenn die fischer anlegen ist immer was los – Foto: InterDomizil GmbH

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