Kanareninsel Teneriffa – 5 Tipps für ausgesprochen schöne Strände Kanarische Inseln - Teneriffa und seine Strände

Kanarische Inseln - Teneriffa und seine Strände
8. Juni 2016 | Von | Kategorie: Reisetipps, Spanien

Die Kanareninsel Teneriffa ist ein Paradies für Sonnenbader und Wasserratten, denn das Eiland verfügt über mehr als 40 paradiesische Strände und Badebuchten, die zum Träumen einladen.

Palmenstrand Playa de las Teresitas  

Am Strand von Teneriffa sein, heißt ankommen - Foto: Christopher Sardegna (CCZero)

Am Strand von Teneriffa sein, heißt ankommen – Foto: Christopher Sardegna (CCZero)

Als besonders schöner Strand gilt Playa de las Teresitas, ein feiner, heller Sandstrand, der nahe der Inselhauptstadt Santa Cruz liegt. Dieser Strand bestand ursprünglich aus dunklen Kieselsteinen, er wurde in den 70er Jahren jedoch mit hellem, feinsandigen Sand aus der Sahara aufgeschüttet. Dieser wurde eigens per Schiff hierher transportiert, denn die Küste von Nordwestafrika ist nur circa 300 Kilometer entfernt. Viele Schatten spendende Palmen wurden gepflanzt; unter einer Palme liegend mit Blick auf den Strand kommt ganz bestimmt Karibikfeeling auf! Um den aufgeschütteten Strand zu schützen, wurde später sogar ein künstliches Riff angelegt. Da der Strand seicht ins Wasser abfällt, ist er besonders bei Familien mit Kindern beliebt. Zahlreiche Serviceangebote für Gäste, etwa Duschen oder Kioske, sind außerdem vorhanden und versüßen den Strandtag zusätzlich.

Surferparadies El Médano

Teneriffa - die perfekte Welle - Foto: Lukas Budimaier (CCZero)

Teneriffa – die perfekte Welle – Foto: Lukas Budimaier (CCZero)

Bei Surfern sehr beliebt ist der Strand von El Médano (übersetzt: „die Düne“) im Südosten, denn hier sind die Windverhältnisse für Wellenreiter bestens. El Médano ist daher immer wieder Austragungsort für internationale Surfwettkämpfe. Aber auch Sonnenbader werden sich an dem Strand wohlfühlen, der sich auf einer Gesamtlänge von drei Kilometern erstreckt. Am südlichen Ende der Bucht erstreckt sich der Vulkankegel Montaña Roja; der von Naturschutzgebiet eingerahmt wird. In dem geschützten Bereich findet sich mit Playa de la Tejita ein weiterer Strandabschnitt, den besonders Anhänger der Freikörperkultur zu schätzen wissen. Nach dem Strandtag lädt die Promenade von El Médano zu einem ausgedehnten Bummel ein, neben lauschen Cafés tummelt sich hier auch das ein oder andere Fischrestaurant.

Strandurlaub mit der ganzen Familie

Familienglück am Strand von Teneriffa - Foto: Grant Benton (CCZero)

Familienglück am Strand von Teneriffa – Foto: Grant Benton (CCZero)

Die Costa Adeje im Südwesten der Insel ist besonders bei Gästen beliebt, die mit Kindern anreisen. Zahlreiche Freizeitangebote runden die natürlichen Bedingungen der Strandabschnitte Playa de Fañabé, Playa de Torviscas und Playa del Duque gelungen ab. Alle Abschnitte liegen in geschützter Lage, sodass die Kinder in alle Ruhe das erfrischende Nass erkunden können. Künstliche Riffe und Molen schützen vor zu hoher Brandung. Im Süden der Insel schließen die Strände der Orte Los Cristianos und Playa de las Américas an – hier tobt das Leben, das Nachtleben ist bunt und laut und überrascht immer wieder mit aufregenden neuen Trends.

Geheimtipp schwarze Vulkanstrände

Es muss ja nicht immer der feinkörnige Paradiesstrand mit Karibikflair sein, auch Strände mit einer großen Portion Persönlichkeit haben das Zeug, Kanarenurlauber zu beglücken.

Sehr schön ist beispielsweise der schwarze Vulkanstrand Playa de la Arena im Südwesten der Insel. Hier sollte man jedoch nicht barfuß an den Strand gehen, denn in der Sonne heizt sich der feinkörnige schwarze Sand schnell auf. Badeschuhe sind hier ein Muss und stellen sicher, dass die Füße geschont werden.

Ein weiterer schwarzer, palmengesäumter, Vulkansandstrand befindet sich im Norden Teneriffas, westlich von Puerto de la Cruz, der Playa Jardin. Der schwarze Vulkansand wurde künstlich aufgeschüttet. Da das Meer hier äußerst stürmisch daherkommt, wurde ein künstliches Riff angelegt. Dennoch erscheint er dank der zahlreichen Anpflanzungen von Palmen, Kakteen und exotischen Pflanzen ein wenig wie der Garten Eden. Der Besuch lohnt nicht nur in optischer Hinsicht, gleich hinter dem Strand beginnt der berühmte Papageienpark „Loro Parque“.

Weg zum Playa Jardin auf Teneriffa mit Blick auf den Teide - Foto: Dumman/pixelio.de CCO (rkn)

Weg zum Playa Jardin auf Teneriffa mit Blick auf den Teide – Foto: Dumman/pixelio.de CCO (rkn)

An der Nordküste präsentiert sich die Bucht von San Marcos, ein kleiner, aber feiner Sandstrand. Am Fuße der lebhaften Stadt Icod gelegen, hat sich der Strand seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Große Hotelanlagen finden sich hier nicht, stattdessen pur. Mit einem Kissen und einer Flasche Wein können Besucher hier direkt an der Brandung sitzen und das Spektakel genießen.

Strand mit Charakter

Im Norden zeigt sich Teneriffa von ihrer ursprünglichen Seite, den Natursandstrand Playa Bollulo begeistert mit seiner abgelegenen Lage. Ab und an zeigt er aber doch sein wahres Temperament, wenn die Gischt an die anthrazitfarbenen Strand peitscht, kommt garantiert Abenteuerlust auf. Der Strand gehört zur Region von La Orotava und kann nur zu Fuß erreicht werden.

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